Die „Weißen“ und die „Schwarzen Ritter“
Geschrieben von: Horst Schilling Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 15:14 Uhr
Wie schon im letzten Jahr durften wir die „Schwarzen Ritter“, unsere 1. Herrenfußballmannschaft, in unserem „Dojo“ in der Elzweghalle zum Training begrüßen. Geschmeichelt davon, dass das Training im Jahr 2009 offensichtlich doch ein wenig Spaß gemacht hat, konnten wir natürlich auch nicht nein sagen.
Was soll man also tun, damit es auch diesmal interessant wird und bleibt.
Zunächst der Aufruf an alle Ju-Jutsukas unseres Dojos, dass wir Gäste erwarten und was soll ich sagen, ich bin mächtig stolz auf euch, denn viele waren da und ihr habt einen großen Teil zu einem Erfolg beigetragen, der besser nicht ausgedrückt werden kann, als es Salle auf seiner Homepage bereits getan hat:
Zitat: „Konnichi wa! Nachdem am Montag noch mal auf dem Platz ordentlich Gas gegeben wurde, war es gestern mal wieder so weit. Eine Lehrstunde Ju Jutsu stand in der Halle am Elzweg an – und die sollte es in sich haben… Zunächst wurden wir, wie immer freundlich begrüßt und da noch nicht alle da waren, spielten wir locker 5 Minuten Basketball. Etwas hinderlich erschienen uns die überall in der Halle aufgestellten Geräte, denen wir aber nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenkten, dass sollte sich ändern! Um Punkt 20:00 begann „Sensei Horst“ die Einheit mit einem lockeren Ball-Laufspiel bei dem man allerdings bestraft wurde, wenn der Ball den Boden berührt. Und dann gings wieder los:“ichi, ni, san, yon, go, roku,…“ Strecksprünge, Sit-ups, Liegestütze, … es ging gleich in die Vollen. Das Warmmachprogramm brachte alle gleich ins schwitzen. Doch damit nicht genug: Unser Sensei machte uns dann doch auf die vielen Geräte aufmerksam und erklärte uns den dafür zu druchschreitenden Parcours. Etwas unglaublich und mit leicht geöffnetem Mund folgten wir seinen Anweisungen. Sprossenwände hoch und runter, klettern bis unter die Decke, am Barren hangeln, balacnieren, Sprünge, Kraftübungen, Standenklettern und und. Hätte Rocky das vor dem ersten Kamf gegen Clubber Lang gemacht, er hätte ihn zerquetscht. Nach einigen runden wurden wir erlöst und wir gingen in den Nahkampf über. Zunächst waren Krägtigungsübungen, Geschicklichkeit und Kraftspiele an der Reihe, gefolgt von Schlag-, Tritt- und Selbstverteidugungsübungen, bei denen uns klar die Grenzen aufgezeigt wurden. Während der ganzen Einheit wurde immer viel gelacht, alles wurde toll erklärt und die Ju Jutsu Kämpfer und Kämpferinnen unterstützten uns immer sehr. Nach der üblichen Verneigung („Rei“), war die einheit auch schnell wieder vorbei. Es hat wie immer riesigen Spaß gemacht (und es war wie immer sehr anstrengend ;-)) und wir freuen uns schon auf das nächste Treffen, spätestens auf dem grünen Rasen, denn wir haben ein Training in unserem Metier abgemacht, da sehen wir hoffentlich besser aus…ima made iroiro arigatou.
Jeder Kampfsportler schmunzelt bei diesen Zeilen, denn die Kampfsportspezifische Kraft, Koordination, Kondition und Beweglichkeit mussten auch erst in vielen Trainingsstunden erarbeitet werden. Um so mehr war ich wieder von der Aufmerksamkeit und der tollen Beteiligung während des gesamten Trainings beeindruckt. So manch ein Sportler wird plötzlich Muskelgruppen bei sich entdeckt haben, die bislang nicht oder kaum in Erscheinung getreten waren. Besonders Murat musste als Dummy sicherlich irgendwie ein wenig leiden, aber das geht vorbei, denn „Schmerz ist eine Frage der Vorstellung!“.
Salle hat ein paar schöne Bilder gemacht, die sich auf jeden Fall lohnen anzusehen.
Zum Ende der Einheit wurden wir mal zu einem Training beim Fußball eingeladen, was wir bei etwas angenehmeren Temperaturen auf jeden Fall annehmen sollten, selbst wenn wir da ziemlich alt aussehen werden.
Vielen Dank für das schöne Training!
Gruß
Horst



