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Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Themenstart

Geschrieben von: UweMittwoch, den 29. Juli 2009 um 23:20 Uhr

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Hallo zusammen,

in der Vergangenheit haben einige Sportler auf den verschiedenen Prüfungen im Verein und im Bezirk die Prüfung zur nächsthöheren Graduierung abgelegt.
Zum Teil fällt mir jedoch auf, dass der Trainingsfleiß während des Trainingsbetriebes nicht so aufgebracht wurde, wie es meiner Meinung nach erforderlich gewesen wäre.

Um hier also einmal eine Diskussion anzustoßen möchte ich folgende Frage in die Runde werfen:

Ist eine Prüfung, egal ob im Kyu oder DAN-Bereich, nur das demonstrieren von erforderlichen JJ-Techniken oder vielleicht doch ein wenig mehr?

Ich freue mich auf eure Zeilen und Meinungen... ;-)

Viele Grüße
Uwe

 

1. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: DirkDonnerstag, den 30. Juli 2009 um 13:16 Uhr

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Hi Uwe,

den Gedanken hierdrüber zu diskutieren finde ich sehr gut!!!

Meiner Meinung nach ist eine Prüfung nicht nur ein trainieren von Techniken auf einen bestimmten Tag hin.
Hier ist der Weg das Ziel.
Ich werde nur eine gute Prüfung absolvieren, wenn ich auch hart dafür trainiere.
Zeil ist meiner Meinung nach nicht "der neue Gürtel/die neue Farbe" sondern die Anforderung mich verbessern zu müssen und mich weiterzuentwickeln.

Und noch eines was mir persönlich immer wichtig war und ist:
Ich trainiere und mache die Prüfung nur für mich. Zwar werde ich durch andere Personen bewertet und beurteil, aber zum Schluss muss ich mit mir selbst zufrieden sein!!!!

Das coolste ich doch eine bestandene gute Prüfung!
Was meint IHR???

Gruß Dirk

 

2. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: AndreasDonnerstag, den 30. Juli 2009 um 17:21 Uhr

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Hi Jungs,

cool, das du Uwe dieses Thema mal ansprichst. :top:

Ich finde, wie Dirk schon sagt, das eine Prüfung nicht nur das "runterrattern der Kombinationen" sein soll, sondern das mit Schweiß und Fleiß daraufhin trainiert wird. Denn die Zeit zwischen den Prüfungen heißt ja VORBEREITUNGSZEIT und nicht WARTEZEIT!
Aber zu einer Prüfung finde ich gehört noch mehr als nur trainieren um mir dann irgendwie, egal mit welcher Leistung, den Gürtel abzuholen!

Die Prüfung beginnt für mich mit der Vorbereitung (..nicht erst 3 Wochen vorher...) und mit meiner Einstellung dazu. Denn nur mit einer gesunden Einstellung (...ja ich will, ich gebe alles...) und viel Fleiß kann ich dann für mich eine gute Prüfung ablegen.(...ich zitiere Dirk:"Ich mache die Prüfung für mich"...) Das ich mich ordentlich vorbereite, so das die Techniken auch mit einem fremden Partner und/oder anderen Umständen (z.B.Angriffe mit links usw.)sauber funktionieren.

Aber nicht nur Technik zählt......
In einer Prüfung repräsentiere ich auch meinen Verein und somit auch meine Trainer. Auch spielt für mich das Auftreten bei einer Prüfung eine wichtige Rolle.

Was meint der Rest der Truppe?
Gebt mal euren Senf dazu, würde mich sehr interessieren, was ihr dazu meint!!!!

Gruß
Andreas :devil:

Lieber Frühlingserwachen als spätrechtseinschlafen;-)

 

3. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: PeterFreitag, den 31. Juli 2009 um 10:28 Uhr

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Hallo zusammen

für mich sprechen Dirk und Andreas aus der Seele. Ich denke ebenfalls, dass einen Prüfung nicht aus reinen Farbgründen und mit dem Mind "Ich komme da schon irgendwie durch" absolviert werden sollte. Klar hat man auch mal ein paar schlechte Tage und es läuft nicht wie man es sich vorstellt, aber der Fleiß uns das "Wollen" sollten schon erkenn bar sein.
Weiterhin bin ich aber auch der Meinung, dass die Sensei`s ebenfalls in die Pflicht genommen werden sollten. Nur wenn ein Schüler den entsprechenden Schneid zeigt, sollte der Sensei auch der Prüfung zustimmen.
Ich halte diesen Punkt nicht nur bei den Kindern & Jugendlichen für wichtig. Auch mancher Erwachsener überschätzt sich ein wenig. Mir persönlich ist die Meinung des Trainers sehr wichtig. Er kann doch am besten erkennen, wo meine Defizite liegen, und wo ich schon recht weit bin. Was nutzt es mir, wenn ich mich durch eine Prüfung durch murkeln und nach ein paar Tagen die Hälfte der Techniken nicht mehr drauf habe.
Ich erinnere mich hier gern an eine getroffene Aussage eines Senseis (Rabenberg). Sinngemäß: Erst wenn man eine Bewegung ca. 4000 mal bewusst getätigt hat, wird man diese verinnerlichen und automatisch abrufen können.
In dem Sinne.
Gruß Peter

Lebe und Liebe jeden Tag so als wäre es Dein letzter,
aber behandele jeden mit Respekt als müstest Du jahrhunderte mit ihm verbringen.

 

4. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: AndreasFreitag, den 31. Juli 2009 um 18:43 Uhr

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Hallo Peterle,

Danke erstmal für deine Beteiligung :top:

Leider sehen den Punkt, das die Trainer das "letzte Wort" haben sollte, nicht alle so.....!!! Es ist genau richtig, das nicht nur bei den Kids, sondern auch bei den Erwachsenen noch Hilfestellung bei einigen Techniken gegeben werden muß, um diese dann auch sauber und richtig zu erlernen. Bei manchen hab ich das Gefühl, das diese Hilfestellung und das "Unter-die-Arme-Greifen" nicht gewünscht wird oder sogar als Kritik oder Besserwisserei angesehen wird. ABER, ein Aussenstehender sieht es immer anders als der Prüfling/Trainierende.

Gruß

Andreas:devil:

Lieber Frühlingserwachen als spätrechtseinschlafen;-)

 

5. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: FabianDonnerstag, den 13. August 2009 um 20:52 Uhr

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Ja, also eigentlich wurde schon alles gesagt.. das hier nochmal runter zu rattern wäre blödsinn.

Ich selber habe ja un auch schon 2 Prüfungszeiträume ins land ziehen lassen um die grundtechnicken erstmal wieder aufzufrischen, mein Ziel habe ich ganz klar vor Augen "Prüfung im Winter" dafür nehme ich mir die Zeit die ich brauche.. und wenn ich mir nicht sicher bin bis zu diesem termin eine gute bis sehr gute prüfung zu machen überleg ich es mr zweimal ob ich antrete... schließlich will ich auf der Homepage im Bericht lesen "... eine der besten prüfung hat wohl Fabian abgelegt..." :-P

"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben."
[Albert Einstein]

 

6. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: AndreasSamstag, den 14. November 2009 um 13:27 Uhr

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Hallo,
ich möchte mal wieder dieses Thema aufgreifen, da wir in den letzten Wochen gemerkt haben, das die Vorbereitung zur Prüfung alles andere als gut verläuft. Ins besondere bei den Kids sehen wir im Training und somit auch zur Prüfungsvorbereitung keine Fortschritte, sondern eher Rückschritte. Von den ca. 40 Kids, die jetzt Prüfung machen könnten, sehen wir momentan höchstens eine handvoll, die die Prüfung bestehen würden! Wir mußten im letzten Training selbst den "Gelbgurten" die 90° und 180° Schrittdrehung erklären, Auslagewechsel und Gleiten wurden von fast allen verwechselt oder falsch gemacht, obwohl schon zig mal geübt und trainiert. WAS IST LOS ??????? Sind wir als Übungsleiter unfähig, oder habt ihr es verlernt? Ich weiß es nicht! Ich bin vom letzten Training noch dermaßen verwirrt, das ich nicht sagen kann, woran es liegt.

Daher meine Frage: Ist das Training zu anspruchsvoll, zu schwer zu verstehen, oder wo liegt der Fehler????

Andreas:devil:

Lieber Frühlingserwachen als spätrechtseinschlafen;-)

 

7. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: AndreasMittwoch, den 05. Mai 2010 um 13:49 Uhr

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Hallo,

wieder mal steht in unserem Dojo eine Prüfung vor der Tür.
Da Uwe schon vor etwa einem halben Jahr eine Diskussion "Gedanken zur Prüfungsvorbereitung" ins Rollen gebracht hat, möchte ich diese erneut zur Sprache bringen!

Der 15. Juni wird der Tag sein, an dem sich unsere Ju-Jutsukas
der Prüfung zum nächsthöheren Grad vielleicht stellen werden!
Warum vielleicht?????
Einigen ist es ja aufgefallen, das dieses Jahr keine Osterprüfung stattfand. Und warum? Ganz ehrlich....der Technikstand der Prüfling lies arg zu wünschen übrig. Und auch jetzt vor der Sommerprüfung sehe ich wenige, die fleißig ihre Prüfung vorbereiten! Ob diese Prüfung jetzt stattfinden kann, hängt von euch ab!

Uns Übungsleitern ist seit einigen Trainingseinheiten wieder vermehrt aufgefallen, das während des Trainierens viel gequatsch, und teiweise sehr nachlässig an den Techniken und am Prüfungsprogramm gearbeitet wird.
Woran mag es denn liegen, das das intensive, und ich finde auch gute Training, was unser Dojo mal auszeichnete, immer öfter zum Erliegen kommt?
Ist euch das Training zu langweilig, zu weich, zu hart....oder sonst was? Auch sehen wir bei den Kindern und Jugendlichen nur einige, die sich vernünftig am Training beteiligen und ihr Prüfungsprogramm ordentlich üben.
Die Zeit der Prüfungsvorbereitung ist jetzt mittlerweile schon sooo lang, das ein "normales" Techniktraining fast nicht mehr durchführbar ist! Wenn man bedenkt, das wir fast 10 Wochen vor der Prüfung mit dem Prüfungsprogramm anfangen müssen, um wenigstens einen Teil der Prüfling auf Prüfungsniveau zu bekommen, finde ich bedenklich! Denn die Prüfungsvorbereitung sollte nur noch zum Vertiefen der Techniken dienen, die zur Prüfung gezeigt werden sollen. Denn im "normalen" Training werden alle zur Prüfung benötigen Techniken vermittelt, so das man in einem halben Jahr jede Technik mindesten 4 Trainingseinheiten geübt hat. Das was man im Trainingsbetrieb so an Techniken macht, sollte man also ruhig behalten! Aber scheinbar ist es aus unerfindlichen Gründen nicht so, so das man zur Vorbereitung fast bei "NULL" anfängt. Wir können uns das nicht so wirklich erklären, woran es liegen mag.

Bitte gebt mal euren Meinung dazu ab!

Ich freue mich auf eine muntere Diskussionsrunde und hoffe auf rege Teilnahme!

Grüße
Andreas:devil:

Lieber Frühlingserwachen als spätrechtseinschlafen;-)

 

8. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: UweDonnerstag, den 06. Mai 2010 um 22:45 Uhr (Themenstarter)

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Hallo Andreas,

da hast du ja wieder eine Frage losgetreten. :-)

Ich denke, dass viele Sportler sich einfach nicht selbst zu beschäftigen wissen. Da wird das halbe Training im Programm gelesen und gerätselt statt mal eine eigene Kombination auf die Beine zu stellen.
Da wird lieber eine Technik versucht die dem einzelnen gar nicht liegt. Dadurch fühlt sich der Übende logischerweise unwohl und die Eigenmotivation geht in den Keller.

Vielleicht sollten wir vom vorgegebenen Programm (roten Faden) weg ung jeder schreibt ab der 1. Prüfung sein Programm selbst. So wird das auch in anderen Vereinen gehandhabt.

Viele Grüße
Uwe

 

9. AW: Gedanken zur Prüfungsvorbereitung in unserem Dojo

Geschrieben von: KathiDonnerstag, den 06. Mai 2010 um 23:20 Uhr

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Hallo Uwe,

das ist für Erwachsene eine gute Idee, funktioniert bei den Kindern aber ganz sicher nicht.
Außerdem müssen die Erwachsenen dann ein entsprechendes Technikrepertoir haben um sich ihre eigenen Kombinationen zusammenzustellen.
Für das Training bedeutet das in erster Linie die Vermittlung der Prinzipien. Diese Widerum muss man aber trotzdem anhand von Techniken und Kombinationen üben...

Aber vielleicht wäre es einen Versuch wert.

Liebe Grüße
Kathi

 

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Wichtige Meldung

Sommerfest

Geschrieben von: Horst Freitag, den 03. September 2010 um 20:32 Uhr

Moin, Moin,

wer hat lust noch mit am Sommerfest zu planen, bzw. will etwas mitorganisieren. Schickt mir eine Mail, damit wir kurz darüber sprechen können.

Gruß Horst

 

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AW: Sauna

Geschrieben von: PeterDienstag, den 07. September 2010 um 14:33 Uhr

Hi

Je nach Wetterbedingungen werde ich erst noch ein paar häusliche Pflichten erledigen müssen. Ich kann daher nicht versprechen ob ich mit von der Partie bin. Das geht nur kurzfristig.

Gruß Peter

Lebe und Liebe jeden Tag so als wäre es Dein letzter,
aber behandele jeden mit Respekt als müstest Du jahrhunderte mit ihm verbringen.

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